Ihr Ferienort Ahrensberg nahe Neustrelitz

Wald, Wasser, Nichts - so wird Ahrensberg kurz und knapp beschrieben.

 

Umgeben von Wasser ("Drewensee", Flüsschen "Alte Havel") und einem riesigen Wald, welcher an Ihr "Feriendorf Drewensee" grenzt prägen dieses kleine verschlafene Dorf, welches 140 Einwohner hat.

 

Ansonsten gibt es "Nichts" - keine Shoppingmeilen, keinen Lärm, keine Autoabgase, keinen lichtdurchtränkten Nachthimmel -

 

Nichts außer Ruhe, reine klare Luft und tiefschwarze Nächte, in welchen der Sternenhimmel funkelt. 

Wobei ... so ein, zwei Besonderheiten hat Ahrensberg zu bieten.

 

Kirche Ahrensberg bei Wesenberg
Fachwerkkirche von Ahrensberg aus dem Jahr 1770 - sie wird zur Zeit grundlegend renoviert

Ihr Ferienort Ahrensberg ist ein Straßendorf am Einlauf der "Havel" in den "Drewensee".

Am Ortseingang befindet sich der "Weinberg", welcher an einen früheren Weinanbau erinnert. 

Der "Galgenbruch" zeigt vermutlich in längst vergangene Zeiten, in welcher Ahrensberg eine Stadt war und über eine eigene Gerichtsbarkeit verfügte.

Ahrensberg war mal eine Stadt ... die Geschichte des Ortes

Ahrensberg gehörte im Mittelalter zum Bistum Havelberg und hat damit eine andere Geschichte als das nur 4km entfernte Wesenberg, welches zum Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gehörte.

Es wird vermutet, dass hier eine Burg errichtet worden war, deren Eigentümer die Grafen von Lindow waren. Die Grafen von Lindow nannten sich auch Grafen von Arnstein. Hierin könnte der Ortsname "Ahrensberg" begründet sein.

Zeugen der Burg sind Eichenpfähle aus dem Jahr 1290, welche 1988 bei Arbeiten entdeckt wurden. Diese Eichenpfähle - so wird vermutet - gehörten wohl zu einem Turm, welcher den Eingang zur Burg bildete.

Die Burg in Ahrensberg wurde 1317 im Zuge des "Templiner Friedens" zerstört; ebenso die Burgen der Nachbargemeinden Canon und Strasen.

 

Ab 1329 gehörte Ahrensberg dann zum Mecklenburger Fürstenhaus. In der Urkunde wurde vom "Land Ahrensberg" und von der "Stadt Ahrensberg" geschrieben, während "Strelitz" nur als "Land" und "Dorf" genannt wurde. Die Besitzer wechselten in rascher Folge, bevor 1349 Graf Otto von Dewitz für 100 Jahre die Stadt und das Schloss Ahrensberg erhielt.

Ahrensberg wurde 1856 verkauft und zwar an das Geschlecht Voß. Diese ließen auch das Mausoleum (Grabkapelle) auf dem Friedhof neben der Fachwerkkirche aus dem Jahr 1770 erbauen. Ahrensberg war ein Exklave des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin im Herzogtum Mecklenburg-Strelitz.

 

Seit 1934 gehört Ahrensberg zur Gemeinde Wesenberg. Hugo Homann (oder Hoffmann?) aus Dissen war der letzte Besitzer von Ahrensberg, welcher 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet wurde.

Es folgte die Produktion von Kartoffeln und Zuckerrüben für die Rote Armee. Wälder und Seen gelangten in Staatsbesitz.

Nach Auflösung der sowjetischen Kommandantur wurde Ahrensberg ein volkseigenes Gut. Das Gutshaus diente dann der Lehrlingsausbildung. Das Gutshaus wurde nach der Wende an einen Industriellen aus Hannover verkauft und ist leider nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Quellen: "Wikipedia" und www.mecklenburgische-kleinseenplatte.de

Alte Schmiede

Das Dorfzentrum bildet die "Alte Schmiede".

Rustikales Essen in einer lockeren Atmosphäre - hier werden Sie gern mehrmals einkehren.

Drewensee - Badestrand

Badestrand

Bis zur nächsten Badestelle sind es 150m - nach weiteren fünf Minuten durch den Wald kommen Sie zum gepflegten Badestrand mit großer Liegewiese.

Junge Frauen baden im Drewensee
Hausbrücke Ahrensberg am Drewensee

Hausbrücke

Die Hausbrücke, welche sich am Übergang vom "Drewensee" in den "Finowsee" befindet, ist ein beliebtes Fotomotiv und einmalig in Norddeutschland.

Sie wurde 1928 erbaut und 2013/14 rundum erneuert.


Alte Havel in Ahrensberg

Ihr "Feriendorf Drewensee" liegt direkt an der "Alte Havel". Dieses Flüsschen führt direkt in den "Drewensee".

Mehrere eigene Stege laden Sie hier ein:

- am Morgen zum Füttern der zahlreichen Enten

- am Mittag zum Starten Ihrer Paddeltouren

- am Abend zu einem Gläschen Wein in der Abendsonne auf eine der gemütlichen Sitzbänken

- zur Nacht zum Angeln

 

Früher war die "Alte Havel" ein durchgehendes Gewässer. In den 20ern des 20. Jahrhunderts wurde ein Kanaldurchstich (Havelkanal) gebaut und begradigte damit die Schifffahrtsstrecke. Die "Alte Havel" ließ man in den Wiesenniederungen zurück.

Einheimische erzählten, dass über die Brücke, die über die "Alte Havel" im Ort führt, früher die russischen Panzer fuhren. Irgendwann war die Brücke so marode, dass die Brücke durch die schwere Technik einfiel. Somit war die "Alte Havel" zweigeteilt und bildet heute eine "Sackgasse".

Nur einige Paddler verirren sich hierher, so dass Ihr "Feriendorf Drewensee" auch von der Wasserseite her durch Ruhe und Idylle besticht.

Anders als zum Beispiel bei Wassergrundstücken, welche an der Bundeswasserstraße liegen. Hier sind den ganzen Tag nicht nur Paddler, sondern vor allem auch Motorboote und Flöße unterwegs; ähnlich einer Bundesstraße.